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"Wuwei" wird mit "Nichthandeln" übersetzt und bezieht sich auch auf Kampfkunst und letztlich auf "Nicht-Kämpfen-Müssen" und Harmonie: Der Kampf gegen das eigene ICH soll zurückführen zur Natürlichkeit (Ziran) und zum harmonischen "Einpassen" oder "Einswerden" mit der Natur. Statt Auflehnen soll ein "Mitgehen" erreicht werden - dies ist der Bereich des Tao, des eigenen Weges, den einen niemand abnehmen kann. Dieser "Einheitsschau" geht es im Buddhismus/ Taoismus bekanntlich um eine Absolutheit, die mit eigenen Regungen nicht vereinbar ist.
Häufig wird in der Philosophie deshalb treffend gesagt: "Für das Schauen der großen Einheit muss man blind sein!" Eine Basis-Übung ist Zhan Zhuang, das Pfahlstehen (Quelle: Wu Wei).
Wu Wei: Einer meiner Lehrer, Meister Yang Zhenduo erklärt hier im Gespräch mit James Kou (Federation Francaise de Tai Chi Chuan) das philosophische Konzept des Wu Wei.
Bezug zu Wuwei in der "äußeren Kampfkunst" Karate:
"Karate sollte mit einer Natürlichkeit ausgeführt werden, wie sie sonst nur Kinder, die noch im Einklang mit sich leben und daher den Dingen mit Gelassenheit begegnen können, hervorbringen." Mein Lehrer Shihan Teruo Kono

Innere Kampfkunst: Was sind Innere Kampfkünste wirklich? Schlaglichter auf einen umstrittenen Begriff