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Innere Kampfkunst

Innere Kampfkunst - Innere Kampfkünste

"Innere Kampfkunst - äußere Kampfkunst": Was hat es damit auf sich? Dr. Stephan Langhoff informiert hier über seine Auffassung von Innerer Kampfkunst. Er teilt nicht die häufige Meinung, derzufolge Innere und Äußere Kampfkünste grundsätzlich unterschiedlich seien, sondern legt dar, dass ein solcher Dualismus nicht hilfreich ist. Er weist darauf hin, dass häufig kritiklos Ansichten übernommen werden und erklärt die Hauptgründe dafür.

Innere Kampfkunst Info Innere Kampfkunst Qi und Innere Kampfkunst Wu Wei
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Innere Kampfkunst - Innere Kampfkünste

Es gibt bekanntlich verschiedene Erklärungen für den Begriff "Innere Kampfkunst".

Dabei spielt der Begriff in Chinesischer Kampfkunst eine entscheidende Rolle. Dabei sollte die in China entwickelte "inländischen Kampfkünsten" von "ausländischen Kampfkünsten" abgegrenzt werden. Bekannt wurde diese Gegenüberstellung eigentlich erst mit der Verbreitung des Taijiquan in Deutschland und den häufigen Hinweisen auf "Innere Kampfkünste" in Anleitungen, Videos und Büchern. Beispielsweise zum Taijiquan: Es handele sich beim Schattenboxen um eine "Innere Kampfkunst" und das mache sie besonders anspruchsvoll und wertvoll (Details: Tai Chi Kampfkunst). Man bezog sich dabei beispielsweise auf Aussagen von chinesischen Meistern und auf die taoistisch geprägten Klassischen Schriften. Vgl. die Hinweise bzgl. Yang Luchan. Als im Zuge des steigenden Interesses in Deutschland auch andere den "Inneren Kampfkünsten" zugerechneten Systeme wie Bagua und Hsinyi bekannter wurden, stellte sich die Frage nach geeigneten Kriterien der Abgrenzung z. B. zu Judo, Jujitsu und Aikido. Die Problematiken zeigten sich auch bei Partner-Übungen der "Schiebenden Hände (Tuishou), die es bekanntlich auch im Goju-Ryu-Karate unter dem Namen Kakie (klebende Hände) gibt (vgl Schiebende Hände).

Dr. Stephan Langhoff begann 1969 in Hamburg mit Karate bei dem Karate-Großmeister Teruo Kono. Teruo Kono war Träger des 8. Dans Wado-Ryu sowie des 8. Dans Shindo Yoshin-Ryu Kempo Jujutsu. 1995 wurde Kono durch Wadokai Japan der Titel Hanshi (Großmeister) verliehen.

Dieser betonte stets, dass es im Karate um "Shingi ichinyo" gehe und das dies wohl die wichtigste Regel im Karate sei.

Shingi ichinyo

Dieser Ausdruck bedeutet, dass der Geist durch das Training von Techniken geschult werden muss und umgekehrt die Technik durch das Training des Geistes vervollkommnet wird. Dies ist die wichtigste Regel des Karate. Wir sollten uns also dem Training von Techniken genauso widmen wie der Schulung des Geistes (Quelle: Teruo Kono).

(Details: Tai Chi Kampfkunst)

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